Tel: 07202 29048 | e-mail: info@aedverkauf.at

Fragen? Rufen Sie uns an unter +43 (0) 7202 29048 oder senden Sie uns eine E-Mail

Übungspuppen-Info

  • SÄUGLINGS-REANIMATION, EIN VERGLEICH DER BABY-REANIMATIONSPUPPEN

    Trainingsbüros auf der Suche nach einer Baby-Reanimationspuppe haben die Wahl zwischen 4 verschiedenen Modellen. Laerdal hat gleich 2 im Sortiment, die Baby Anne und das Resusci Baby QCPR. Des Weiteren verfügen sowohl Ambu als auch Prestan über jeweils ein Baby-Model. Zwischen diesen 4 Übungspuppen gibt es große Unterschiede.

    Ambu BabyAmbu Baby
    Das Ambu Baby ist auf Grund seiner einfachen Anwendung eine vielgebrauchte Übungspuppe. Hinter der abnehmbaren Gesichtsmaske werden die Luftbeutel in eine Aushöhlung im Kopf gesteckt. Sobald die Luft eingeblasen wird sorgt der Überdruck im Kopf dafür, dass der Brustkorb nach oben gedrückt wird (das patentierte Ambu-Hygienesystem). Jeder Kursteilnehmer bekommt sowohl seinen eigenen Luftbeutel als auch eine eigene Gesichtsmaske. Ein kompliziertes Säubern des Innenlebens wie bei manch anderen Puppen ist nicht notwendig. In Bezug auf die Lebensechtheit schlägt dieses Modell den goldenen Mittelweg ein. Der Brustkorb ist etwas zu steif um eine realistische Kompression zu garantieren, jedoch sorgt das qualitativ hochwertige Material für eine gute Übung. Den Brachialpuls kann man durch eine kleine manuelle Pumpe fühlbar machen. Die Beatmung des kleinen Rackers will durchaus geübt werden, nur durch die korrekte Schnüffelposition lässt sich eine korrekte Beatmung (und Brusthebung) erzielen. Bei zu starker Beatmung lässt die Hebung des Bauchraumes eine Magenbeatmung sehen.
    Fazit: Kein Feedback, jedoch die ideale Puppe um wirklich die korrekte Schnüffelposition zu üben. Hygienisch einwandfrei, Brachialispuls fühlbar.

    Laerdal Baby Anne
    Die Laerdal Baby Anne ist vor allem eine Erstickungspuppe.Laerdal Baby Sie verfügt über einen Oberkörper aus Stoff in dem, hinter einem Plastik-Rippenkasten, ein Lungenbeutel befestigt wird. Im Lieferumfang enthalten sind kleine runde Objekte, die in den Mund des Babys eingeführt werden können und somit die Atemwege blockieren. Durch kräftige Schläge auf den Rücken lassen sich die Fremdkörper wieder entfernen. Prima für Übungen die ein Ersticken simulieren. Weniger geeignet ist diese Puppe um Brustkompressionen zu üben. Durch die Füllung des Brustkastens durch die gepolsterten Lungen fühlt sich dies wenig realistisch. Ein Feedback-Mechanismus fehlt sowohl zur Kompression, als auch zur Beatmung. Einzig die minimale Hebung des Brustkorbes gibt eine Indikation zur Beatmung in korrekter Schnüffelposition.
    Fazit: Kein Feedback, jedoch die Ideale Puppe um einen Erstickungsfall zu simulieren.

    Laerdal Resusci Baby QCPR
    Für Trainingsbüros die das Training derLaerdal Resusci Baby Säuglingsreanimation wirklich ernst nehmen, gibt es eigentlich nur eine geeignete Option und das ist das Laerdal Resusci Baby QCPR. Dies ist die einzige Übungspuppe mit ausführlichem Feedbackmechanismus: Kompressionstiefe, Kompressionsfrequenz und die richtige Handposition werden gemessen. Der Brustkorb hebt und senkt sich mit der Beatmung und der Brachialpuls kann mittels Puls-Birne tastbar gemacht werden. In Kombination mit dem Simpad Skillreporter oder der Computer-Software kann das Training von verschiedenen Teilnehmern über mehrere Tainingsmomente gespeichert und verglichen werden. Eine tolle Übungspuppe auch in Bezug auf ihre Lebensechtheit und die Hygiene. Der einzige Nachteil ist der hohe Preis. Mit dem Resusci Baby QCPR sind Sie jedoch auf jeden Fall als seriöses Trainingsbüro erkennbar und bieten Ihren Schülern das best-mögliche Training.
    Fazit: Lebensechtheit und Qualität überzeugen. Ausführliches Feedback sowohl zur Kompression als auch zur Beatmung sind möglich.

    Prestan Baby
    Prestan BabyDurch sein Reanimationsfeedback ist das Prestan Baby für viele Trainingsbüros die Puppe der Wahl. Kleine LED-Lämpchen in der Windel des Babies geben durch die Farben Grün oder Rot an ob die Brustkompression tief genug ist und ob die Frequenz der Kompression zu langsam, genau richtig, oder zu schnell ist. Ein im Brustkorb eingebauter Klicker gibt ebenfalls Hilfestellung zur richtigen Kompressionstiefe. Die Beatmung findet über Einmal-Lungenbeutel statt. Ein richtiges Feedback auf die Beatmung gibt es nicht, jedoch hebt und senkt sich der Brustkorb während der Beatmung mit korrekter Schnüffelposition. Der Austausch der Lungenbeutel geht schnell und unkompliziert. Das Ende der Lungenbeutel wird über den Mund der Puppe gestülpt, wodurch die Gesichtsmaske weniger Verschmutzungen ausgesetzt wird. Ebenfalls erhältlich sind kleine Gesichts-Folien. Damit kann ein und dieselbe Lunge während des gesamten Lehrgangs benützt werden, nur die Gesichtsfolien werden ausgetauscht. Der große Nachteil dieser Puppe ist die fehlende Lebensechtheit qua Farbe und Material.
    Fazit: Die Lebensechtheit lässt zu wünschen übrig. Eine tolle Übungspuppe für das Training der korrekten Herzmassage bei Säuglingen.

    Die richtige Trainingspuppe für Sie:

    Baby Reanimation

    • Sie sind auf der Suche nach einer einfachen Übungspuppe, wobei Sie die Übung mit Erstickungssimulation wichtiger finden als die eigentliche Reanimation? Dann ist die Laerdal Baby Anne die richtige Puppe für Sie.
    • Ihr Fokus liegt auf Beatmung und Kompression? Dann ist das Ambu Baby für Sie geeignet.
    • Sie möchten direktes Feedback auf die die Herzmassage? Das Prestan Baby versorgt Sie mit direkten Rückmeldungen zu Kompressionstiefe- und Frequenz.
    • Sie wünschen sich ausführliches Feedback und realistisches Training. Das Resusci Baby QCPR von Laerdal ist dann sicherlich die Puppe der Wahl für Ihr Training!

     
     
     

  • Der AmbuMan Wireless Next Generation - wir durften Ihn bereits bewundern!

    AmbuMan W Next GenerationEndlich war es soweit, wir durften den neuen AmbuMan Wireless (Next Generation) kennenlernen. Vielen ist diese Trainingspuppe sicher bereits bekannt, in der Version die Ambu 2009 auf den Markt brachte. Da die Technologie sich heutzutage rasend schnell weiterentwickelt, kam es mit dem alten AmbuMan ab und an durchaus zu Problemen mit der Computerverbindung der Software. Die Gründe dafür waren meist verschiedene Updates von Microsoft Windows. Diese Verbindungsprobleme hat die Firma Ambu erkannt und bei der Entwicklung des Folgemodells AmbuMan W Next Generation die diesbezüglichen Wünsche von Kunden und Anwendern berücksichtigt. Der AmbuMan W Next Generation verfügt nämlich über eine komplett neue Software und eine sehr innovative Verbindungsmethode. Dadurch kann mit dem Trainingsgerät ein komplettes Set an Übungsoptionen angeboten werden. Sind Sie genauso neugierig wie wir es waren, alle Einzelheiten zu dieser modernen Übungspuppe zu erfahren? Wir haben den AmbuMan Wireless Next Generation für Sie unter die Lupe genommen:

    Allgemeine Funktionen
    Auf den ersten Blick sind keine großen Unterschiede zu erkennen; die Puppe hat sein Äußeres und die bekannten Eigenschaften behalten. Am mechanischen Innenleben des Models ist ebenfalls nichts verändert. So ist der Grad der Steifheit des Brustkastens noch stets variabel, öffnen sich die Atemwege nur wenn ein korrektes Überstrecken des Halses platzfindet und arbeitet die Puppe mit dem vertrauten Hygienesystem womit die Gefahr einer Kreuzinfektion gleich Null ist.

    Visuelle Veränderungen
    Kleine sichtbare Veränderungen sind zum Beispiel die Jacke des AmbuMan, die nun grün ist und der An/Aus-Knopf der sich ab sofort an der Oberseite des Bauchmonitors befindet. In der früheren Version des AmbuMan war dieser an der Seite des Bauchmonitors angebracht, welcher darum zum An- und Ausschalten immer ausgeschoben werden musste. Die veränderte Position dieses Knopfes ist daher zwar eine kleine, jedoch eine durchaus sehr praktische Veränderung.

    AmbuMan Wireless Next Generation
    Drahtlos und einfach
    Der größte Unterschied zwischen der alten und der neuen Version des AmbuMan W ist nicht direkt sichtbar und betrifft die Verbindungsmöglichkeit der Puppe. Die Software mit der trainiert wird, befindet sich ab jetzt nämlich direkt in der Puppe selbst. Es muss daher keine extra Software mehr auf dem Computer heruntergeladen werden. Hiermit sollen alte Verbindungsprobleme sich in Luft auflösen. Das einzige was Sie nun noch benötigen um mit dem Training zu beginnen ist ein mobiles Gerät mit WLAN-Verbindung, LAN-Verbindung, oder NFC-Verbindung. Hiermit koppeln Sie die Trainingspuppe ganz einfach mit Ihrem Tablet, Smartphone, oder Computer. Öffnen Sie einfach Ihren Internetbrowser (alle gängigen Browser wie GoogleChrome, IE, Firefox, Safari, usw. funktionieren) und geben Sie die Internetadresse der Puppe ein. Und schon steht die Verbindung! Auch mit Apple-Produkten funktioniert dies einwandfrei. Nach dem einloggen haben Sie Zugang zu allen Optionen und Konfigurationen Ihres AmbuMan W.


    Softwareverbesserungen
    Ein Beispiel für eine der praktischen Optionen des „Manikin Management Module“, so heißt die Software des AmbuMan, ist der sogenannte Wiedergabemodus. Via diesem Modus ist es Kursteilnehmern mit Hilfe Ihres eigenen Mobilen Gerätes (Smartphone, Tablet, etc.) möglich die gerade laufende Übung eines weiteren Kursteilnehmers mitzuverfolgen. Lehrsam und interaktiv! Des Weiteren ist es problemlos möglich um mit mehreren Puppen gleichzeitig in einem Raum zu trainieren ohne dass sich deren WLAN-Verbindungen in die Quere kommen. Der Trainer kann online entscheiden welcher Simulation die Kursteilnehmer folgen sollen und welche Aktionen in welchem Zeitraum erfüllt werden müssen. Denken Sie hier an das Absetzen des Notrufs oder die Kontrolle des Bewusstseins des Patienten. Es ist selbst möglich um eigene Simulationen zu erstellen und in der Manikin Management Module Software zu speichern.

    AmbuMan W Manikin Management ModuleAlle Daten übersichtlich an einem Ort
    Ein großer Vorteil der in der Puppe eingebauten Software ist sicherlich, dass Trainingsdaten jederzeit zur Verfügung stehen. Diese, in der Puppe gespeicherten Daten lassen sich auch auf einfache Weise auf einen PC oder Tablet übertragen. Und auf gleiche Weise lassen sich auch Daten von einem Computer in den AmbuMan W importieren. So sind Ihre Daten immer da wo Sie sie brauchen.
    Als weiterer Pluspunkt kann der Akku des neuen AmbuMan genannt werden. Dieser wird mit einer Standardlaufzeit von 10 Stunden am Tag geliefert, welche für 3 Jahre garantiert wird. Die Aufladezeit des Akku beträgt ebenfalls ca. 10 Stunden, weshalb es durchaus anzuraten ist sich einen zweiten Akku zu besorgen.

    Kurzum, Ambu hat deutlich sein Bestes gegeben um die Verbindungsprobleme mit denen der alte AmbuMan zu kämpfen hatte gründlich aus dem Weg zu räumen. Unserer Meinung nach ist dies sehr gut geglückt und wir erwarten daher auch, dass der neue und verbesserte AmbuMan W Next Generation mit viel Enthusiasmus aufgenommen wird.
     
     
     

  • Die Feedback-Möglichkeiten unserer wichtigsten Reanimations-Puppen

    Inzwischen gibt es verschiedenste Reanimations-Puppen auf dem Markt, die Kursteilnehmern während des Trainings ein sogenanntes „Feedback“ geben. Bei manchen Modellen ist diese Rückmeldung eher einfach, jedoch gibt es durchaus auch Puppen die ein sehr ausführliches Feedback bieten. Während des ERC Kongresses im Oktober 2015 wurde die Bedeutsamkeit des Trainieren mit Feedback-Geräten betont. Momentan ist sehr deutlich zu merken, dass Fabrikanten diese Empfehlungen in Ihre Produkte verarbeiten, vor allem mit Blick auf Modernisierung und Verbesserung des bereits bestehenden Feedbacks. Studien haben gezeigt, dass ausführliches Feedback während des Trainings es für Kursteilnehmer ermöglicht, ihre erlernten Reanimationstechniken während eines Notfalls akkurater auszuführen. Der Ersthelfer kann so, während den entscheidenden Minuten vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes, einen großen Einfluss haben auf die Überlebenschancen des möglichen Opfers.

    Das Training mit Übungspuppen ohne Feedback verliert dadurch aber nicht seine Wichtigkeit innerhalb der Reanimationskurse. Blindes Training – ohne direkte Rückmeldung – ist ideal um zu testen inwiefern Kursteilnehmer die Reanimationstechniken verstanden haben und in der Lage sind diese selbstständig auszuführen. Reanimationspuppen ohne Feedback sind daher prima Kontroll-Puppen.
    Es sollte nun deutlich sein, dass ein Training mit Feedback eindeutig empfehlenswert ist. Doch was beinhaltet ein solchen „Reanimations-Feedback“? Feedback-Mechanismen geben Kursteilnehmern die Möglichkeit um ihre Bemühungen zu reflektieren und direkt und zielgerichtet zu verbessern. Verschiedene Werte können gemessen werden, so wie die Kompressionstiefe, Kompressionstempo, die richtige Positionierung der Hände, das vollständige Entlasten des Brustkastens und die richtige Beatmung.

    Um zwischen all den verschiedenen Reanimationspuppen eine geeignete Wahl zu treffen kann durchaus eine Herausforderung darstellen. Welche Puppe entspricht am besten Ihren Anforderungen? Welche Puppe gibt welches Feedback? Um Ihnen die Wahl etwas zu erleichtern bieten wir Ihnen hier mehr Informationen zu den verschiedenen Puppen der unterschiedlichen Hersteller mit ihren abweichenden Feedback-Optionen.

    Prestan

    Prestan feedbackDie Prestan Reanimationspuppe ist ein lebensgroßer Erwachsener Torso, verfügbar in verschiedenen Hautfarben. Die Haut ist aus Elastomer und dadurch Schmutzabweisend, wodurch die Puppe länger seine visuelle Qualität behält. Das Feedback wird mit Hilfe eines eingebauten Monitors gegeben, der an der Schulter der Puppe durch farbige Lampen angezeigt wird. Diese Lämpchen geben Informationen zu Kompressionstiefe und -tempo. Bei weniger als 60 Kompressionen per Minute wird dies durch ein rotes Licht angezeigt, welches bei beinahe der richtigen Kompressionsanzahl zu einem orangen Licht wechselt. Bei der richtigen Frequenz leuchten zwei grüne Lampen. Wird der Kursteilnehmer zu enthusiastisch? Dann wird bei einer zu schnellen Kompression ein oranges Licht blinken. So können Kursteilnehmer selbstständig und mit direkter Rückmeldung üben. Obwohl die Prestan Reanimationspuppe in Hinblick auf das Training der richtigen Kompression einiges zu bieten hat, gibt die Puppe leider keinerlei Feedback auf die Beatmung.

     

    Ambu
    Ambu bietet eine große Auswahl an Erwachsenen Reanimationspuppen. Im Folgenden werden AmbuMan Basic, AmbuMan I und AmbuMan W New generation verglichen.

    AmbuMan Basic feedbackAmbuMan Basic und AmbuMan I sind zwei vergleichbare Modelle. Beide Puppen werden Standard als lebensgroßer männlicher Torso geliefert, wobei der AmbuMan I zu einem vollwertigen Ganzkörpermodell ausgebreitet werden kann. Das Feedback wird durch eingebaute Module gegeben. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist das Feedbackmodul des AmbuMan Basic weniger ausführlich als das des AmbuMan I. Durch einen rot/grünen Streifen wird Rückmeldung gegeben über die zugeführte Kompressionstiefe. Die Kompressionsfrequenz wird nicht beurteilt.
    AmbuMan I feedbackDer AmbuMan I im Gegenteil, ist mit einem ausführlicherem Modul ausgestattet. Dieses ist in den unteren Bauchteil der Puppe verarbeitet und kann ausgefahren werden sobald mit Feedback trainiert wird.
    Dieses Modul zeigt sowohl die Tiefe der Kompression an, als auch die richtige Positionierung der Hände, das Beatmungsvolumen und falls der Magen aufgeblasen wird. Kurzum, alle wichtigen Handlungen während einer Wiederbelebung können vom Kursteilnehmer selbst evaluiert werden. Der Kursteilnehmer kann seine Handlungen kontinuierlich beobachten und direkt verbessern.
    Wie bereits erwähnt ist die ausführlichste Ambu BLS-Reanimationspuppe (BLS = Basic Life Support) der AmbuMan W. Seit kurzem ist dieses Model in einer völlig neues Ausführung erhältlich. Auf den ersten Blick sind nicht viele Unterschiede zu entdecken; die Puppe hat ihr vertrautes Erscheinungsbild behalten. Wie auch der AmbuMan I verfügt der AmbuMan AmbuMan W Manikin ManagementW auch über ein mechanischen Kontrollinstrument im unteren Bauch. Den großen Unterschied macht die Verbindungsmöglichkeit mit der Manikin Management Module Software. In der neuen Version ist diese Software bereits in die Puppe selbst integriert und muss daher nicht mehr heruntergeladen werden. Laut dem Hersteller sollen so bekannte Verbindungsprobleme behoben sein. Der neue AmbuMan W kann mit jedem mobilen, internetfähigem Gerät verbunden werden, auch mit Apple-Geräten. Die erneuerte Manikin Management Software bietet eine Vielzahl an Feedback-Möglichkeiten. So werden die Tiefe und Frequenz der Brustkompression, das Beatmungsvolumen, die richtige Platzierung der Hände und das vollständige Entlasten des Brustkorbs, gemessen. Daneben können Trainingsszenarien selbst programmiert werden und kann mit bis zu 6 Puppen gleichzeitig trainiert werden. Eine Reichweite von bis zu 50 Metern macht das Üben mit dieser Puppe äußerst flexibel für verschiedene Szenarien. Trainingsresultate können direkt in der Puppe gespeichert werden und auch einfach zu einem Computer oder einer anderen Puppe exportiert werden. Kursteilnehmer können via dem „Wiedergabe-Modus“ auf dem eigenen mobilen Apparat (z.B. Smartphone) der Trainingssession folgen. Lehrreich und interaktiv!
    Kurzum, der AmbuMan W New Generation bietet ein komplettes Angebot an Trainings- und Feedbackmöglichkeiten.

     

    Laerdal
    Laerdal bietet ein großes Angebot an verschiedenen Reanimationspuppen. Im Folgenden werden die Feedbackmöglichkeiten der Laerdal Resusci Anne QCPR näher beleuchtet. Dies ist die anspruchsvollste BLS-Übungspuppe, die auch das meiste Feedback bietet.
    simpad skillreporterDie Laerdal Resusci Anne QCPR ist sowohl als Torso, als auch als Ganzkörpermodell erhältlich. Die Puppe verfügt über eine realistische weibliche Anatomie, wodurch das Training einen lebensechten Charakter erhält. Auf dem Gebiet von Feedback ist Laerdal schon immer Vorreiter gewesen. Die Übungspuppe kann an ein Softwaresystem angeschlossen werden. Die einfachste Version hiervon ist der Skillguide. Dieser wird mit Hilfe eines Kabels an die Puppe angeschlossen und liefert Feedback zu Kompressionstiefe und -frequenz. Der große Bruder des Skillguides ist der Simpad Skillreporter. Dieses Gerät kann sowohl mit Kabel als auch kabellos benützt werden. Der Simpad ist geeignet für eine Gruppe von bis zu 6 Personen. Während des Trainings wird Reanimationsfeedback gegeben zu Kompressionstiefe und -frequenz, das Entlasten des Brustkorbes, Handpositionierung und Beatmungsvolumen. Es ist auch möglich den Simpad in einen sogenannten „Examen-Modus“ zu setzten, dann wird kein Live-Feedback gegeben, sondern alle Daten werden gespeichert für eine spätere Beurteilung. Daneben ist es auch möglich die Resusci Anne QCPR mit einer Computersoftware zu verbinden, die in Prinzip dieselben Kontrollmöglichkeiten ausführen kann wie der Skillreporter. Laerdal bietet ein komplettes Set an Feedback-Möglichkeiten, welche für Kursteilnehmer leicht verständlich sind.

     

    Fazit
    Viele Hersteller erkennen die Wichtigkeit von Feedback-Möglichkeiten. Mit deren Hilfe kann sowohl die Qualität des Trainings verbessert werden, als auch die Fähigkeiten der Kursteilnehmer das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Hierdurch können wir schlussendlich mehr Leben retten.
    Sind Sie auf der Suche nach einem soliden Erwachsenen Torso mit Feedback zur zugefügten Brustkastenkompression, entscheiden Sie sich dann für die Prestan Übungspuppe. Möchten Sie zusätzlich zum Kompressionsfeedback auch Rückmeldung zur Beatmung? Entscheiden Sie sich dann für den Ambu Man Basic. Wünschen Sie neben diesen Funktionen auch Verbindung mit einer Software, dann stehen für Sie AmbuMan W New Generation und Laerdal Resusci Anne QCPR. Der AmbuMan W verfügt über integrierte Software wodurch er mit jedem internetfähigen mobilen Gerät verbunden werden kann. Die Laerdal Resusci Anne QCPR bietet neben der Möglichkeit der Verbindung mit der Computersoftware auch die Option um mit speziell dem entwickelten Skillguide und dem ausführlicherem Skillreporter verbunden zu werden.
    Abhängig von Budget und persönlichen Wünschen finden Sie sicher eine Übungspuppe mit Feedback die zu Ihnen passt. Wie bereits erwähnt ist ein Training mit Feedback sicherlich empfehlenswert!

     
     
     

  • Die neuen Modelle im Laerdal Sortiment: Die Resusci Anne mit QCPR und das Resusci Baby mit QCPR

     

    Einer der größten Herstellern von Reanimationsprodukten, Laerdal, hat sein Sortiment komplett erneuert!  Alle Resusci Anne und alle Resusci Baby Modelle wurden vom Markt genommen und wurden durch Modelle mit der neue QCPR Technik ersetzt.

    Unsere Erfahrungen mit der Resusci Anne QCPR Anne QCPR full-body

    Auf den ersten Blick sind die Unterschiede zwischen den alten und den neuen Resusci Anne QCPR Modellen nicht sehr groß. Anne hat einen neuen Trainingsanzug und einen neuen Trolley oder eine neue Tasche bekommen. Aber die echte revolutionäre Änderung ist erst auf den zweiten Blick zu sehen, der neue Skillguide und der Skillreporter Simpad.

     

    Wir haben das Resusci Anne QCPR Ganzkörper Modell getestet. Komfortabel konnten wir das Übungsmodell in den Unterrichtsraum transportieren.  Der Trolley ist eine gute Transportmöglichkeit verglichen mit dem bisherigen Koffer mit zu kurzem Tragegriff. Er hat an beiden Seiten Handgriffe, welche sehr nützlich sind, wenn er mit dem Auto transportiert werden soll. Außerdem hat der Trolley einen großen Reißverschluss, sodass  er komplett geöffnet werden kann.  Anne liegt doppelt gefaltet mit dem Kopf zwischen zwei Zubehörtaschen im Trolley. Die Zubehörtaschen bieten genug Stauraum für extra Lungen, extra Gesichter und einen Simpad und/oder einen Skillguide. In dem Trolley befindet sich ebenfalls eine Matte, die das Knien während des Übens etwas komfortabler macht.

    Beim Öffnen der Anne fällt uns auf, dass das Zubehör wie die Lungen und die Gesichtsmaske gleich geblieben sind. Auch die rückatmenden Luftwege mit Einweg-Ventil sind geblieben. Die Luft, die in das Modell geblasen wird, kommt also nicht durch den Mund wieder zurück, sondern wird durch einen Schlauch wieder nach draußen geleitet. Über Hygiene wurde also auch gut nachgedacht. Natürlich muss das Gesicht nach jedem Kursteilnehmer gut desinfiziert werden  oder es sollten mehrere Gesichtsmasken benutzt werden. Im Torso der Anne fällt uns auf, dass die Feder sehr leicht ausgetauscht werden kann.  Im Lieferumfang sind drei Federn enthalten, dies um unterschiedliche Thoraxsteifigkeiten simulieren zu können.  Weiterhin finden wir noch ein Batteriefach  (8x Größe  D) und verschiedene Verbindungsmöglichkeiten sowie Sensoren.

    Wir verlassen das Innenleben und gehen über zum Reanimieren: die Herzmassage und die Beatmung.
    Das Gefühl bei der Herzmassage ist ziemlich echt.  Bei der Beatmung  besteht die Möglichkeit der  akustischen Unterstützung. Wird die Beatmung gut ausgeführt, ertönt ein Signal, welches dem Piepen eines Vogels ähnelt. Dies ist während des Übens sehr nützlich, kann jedoch bei Bedarf auch ausgeschaltet werden.  Bei der Beatmung darf das Anheben des Kinns natürlich nicht vergessen werden, da ansonsten die Luft nicht in den Brustkorb gelangen kann. Bei Bedarf kann auch eine Halsschlagader simuliert werden.

    Das Skillreporter Simpad

    "Die Resusci Anne QCPR ist setzt einen neuen Standard beim hochqualifizierten CPR Training", so verspricht der Hersteller Leardal.  Wir haben dies getestet.

    Das Simpad stellt via WLAN direkt  Verbindung mit Anne her. Mittels eines Schalters an der Seite kann man zwischen Bluetooth  (blau) und WLAN (grün) wählen. Das Licht blinkt bis die Verbindung hergestellt ist, dies geht recht schnell. Das Simpad braucht ca. 1 Minuten zum Hochfahren.  Man sollte ihn also zeitig anschalten. Auf dem Simpad wählen wir das Modell aus, welches angeschlossen werden soll. In unserem Fall gibt es nur ein Modell. Das Menü ist sehr übersichtlich, es können mühelos bis zu 6 Modelle angeschlossen werden. Das Simpad bietet die Möglichkeit, um blind oder mit Feedback zu üben. Die Grafik ist gut, die sich bewegenden Balken und der Timer arbeiten in Echtzeit.  So ist sofort deutlich, ob die Herzmassage tief genug ist, ob die Position der Hände oder die Beatmung gut ist.  Auch für Personen ohne viel  PC Erfahrung ist das Simpad gut geeignet. Während dem Training kann auf dem Simpad auch protokolliert werden, ob und wann um Hilfe gerufen wurde, ob und wie oft ein Defibrillator zum Einsatz usw. Auf diese Weise kann der ganze Reanimationsablauf geübt und aufgezeichnet werden.  Am Ende des Durchlaufes bekommt jeder Kursteilnehmer eine Bewertung. Die Ergebnisse werden im internen Datenspeicher des Simpads gespeichert.  Das Ausdrucken der Ergebnisse war zum Zeitpunkt unserer Schulung noch nicht möglich, die entsprechende Software soll aber in Kürze (November 2013) auf den Markt kommen.

    simpad

    Das Simpad und auch Anne waren den ganzen Tag im Einsatz und das WLAN blieb während der ganzen Zeit aktiv. Die Reservebatterien für Anne mussten nicht zum Einsatz kommen,  auch das Simpad musste nicht aufgeladen werden. Es besteht übrigens die Möglichkeit, das Simpad sowie auch Anne mittels einem mitgelieferten Kabel via USB am PC aufzuladen/zu nutzen. Anne kann auch mit einem USB Steckdosenadapter an eine Steckdose angeschlossen werden, dieser Adapter wird jedoch nicht mitgeliefert.

    Falls mehrere Anne Modelle gleichzeitig angeschlossen werden sollen, ist zum Koppeln an das Simpad ein Router zu empfehlen. Das Resusci Baby mit QCPR kann nur mit Kabel an das Simpad angeschlossen werden. Das Simpad hat nur einen Kabelanschluss, es kann also nur mit einem Baby geschult werden. Natürlich können zusätzlich dem Baby noch 5 Anne Modelle mittels WLAN angeschlossen werden. Die WLAN Verbindung hat eine Reichweite von 30 Metern, mit  Mauern dazwischen vielleicht etwas weniger.

    Der Skillguide

    Das Simpad ist sicherlich eine Investierung, zu der nicht jedermann sofort  bereit ist.  Glücklicherweise hat Laerdal als Alternative für das kleinere Budget im Angebot: der neue Skillguide. Er ist kompakt, einfach zu bedienen mit nur einem Knopf und hat einen übersichtlichen Schirm.

    Laerdal Skillguide
    Der Skillguide ist mit einem Kabel mit Anne verbunden. Sobald das Kabel eingesteckt wird geht der Skillguide an. Mittels einem Knopf kann man die verschiedenen Funktionalitäten auswählen. Diese bestehen aus Training mit Feedback, Training ohne Feedback und  Ergebnisse anschauen. Durch langes Drücken des Knopfes kann man den Skillguide resetten.
    Das Feedback sieht sehr gut aus. Es ist wird angezeigt, ob das Training gut ist oder z.B. ob die Herzmassage zu tief oder nicht tief genug ist. Auch die Beatmung wird gemessen. Wenn der Skillguide mit Feedback genutzt wird, kann der Kursteilnehmer direkt sein Training anpassen. Aber auch das Training ohne Feedback ist effektiv, da am Ende auch hier das Ergebnis des Trainings sichtbar wird inklusive der Punkte, die verbessert werden sollten. Der Skillguide ist eine gute Alternative zum Simpad mit gutem Preis/Leistungsverhältnis.

    Die Wireless PC Software

    Für eine vollständige Übersicht aller Feedbacks der neuen Anne mit QCPR haben wir das Modell via Bluetooth mit dem PC verbunden. Die Software gibt es schon länger,  hat aber kürzlich ein Update bekommen. Um Bluetooth am Modell zu aktivieren, muss die blaue Lampe aktiviert werden, welche sich links am Torso befindet. Diese blinkt bis die Verbindung hergestellt ist.  An den Laptop muss zum Herstellen der Verbindung eine Antenne angeschlossen werden. Diese muss erst einmalig installiert werden, eine kurze Help- Funktion ist in der Software integriert. Wenn diese einmal installiert ist, ist die Verbindung zwischen Anne und dem PC innerhalb von Sekunden hergestellt.

    Mit der Software können auch mehrere Anne Resusci Modelle gleichzeitig eingesetzt werden. Auch die alte Version der Resusci Anne mit einem kabellosem Modul kann noch genutzt werden.  Eventueel ook de oude versie met een losse draadloze module. Die Wiedergabe auf dem PC ähnelt sehr der Wiedergabe auf dem Simpad. Auch hier eine gute Grafik, eine Echtzeit-Wiedergabe und eine ausführliche Auswertung der Daten.  Ein Nachteil ist, dass es die Software nur in englischer Sprache gibt. Das Simpad hingegen ist in vielen Sprachen einsetzbar.  Vorteile der Software sind die Möglichkeiten, die Daten mittels eines Beamers groß zu projizieren und als PDF Datei zu speichern.

    Ausführungen und Optionen

    Für denjenigen, der das Anne Modell ohne Feedbackfunktion nutzen möchte, gibt es die preisgünstigere Laerdal First Aid Modelle. Diese haben kein elektronisches Innenleben, bieten jedoch  ein höchst realistisches Training der Ersten Hilfe bei Erwachsenen.

    Die Resusci Anne QCPR wird in sehr vielen Ausführungen auf dem Markt erscheinen. Hier einige  Beispiele.

    Als erstes kann man wählen zwischen einem Torso in einer Tasche und einem Full-Body-Modell in einem Trolley. Bei dem Torso ist die Erweiterung mit Armen und Beinen möglich, diese können auf sehr einfache Weise an den Torso angebracht werden. Die Tasche, welche auch als Unterlage für die Kniebenutzt werden kann, ist dann aber zu klein und muss durch einen Trolley ersetzt werden.

    Voraussichtlich werden die meisten Käufer sich für das standard QCPR Modell entscheiden, erweitert mit einem Simpad, Skillreporter und/oder der  PC Software. Tatsächlich gibt es aber noch mehr Möglichkeiten:

    • Speziell für die Laerdal AED Trainer 2 en 3 gibt es ein Modell mit LINK Technologie, die Resusci Anne QPCR AED.
    • Weiterhin geibt es auch eine Version mit der Möglichkeit der scharfen Defibrillation, die Resusci Anne QCPR-D
    • Die Resusci Anne QCPR Modelle sind auch erhältlich mit Airwaykopf zum Üben von  Intubation.

     

    Ausserdem gibt es noch Arme und Beine als Traumamodelle.Laerdal Traumamodelle

4 Artikel